Die GlockenDie KlangsteineDie IdeeWerkfotosImpressum/Kontakt Klangsteine in der Gasse

Die Idee

Das Kunstprojekt „Klangsteine in der Gasse“ ist eine Auftragsarbeit für die Firma Wöhr + Bauer GmbH als Geschenk an die Stadt München.

Die neu entstandene Gasse hinter dem jüdischen Gemeindezentrum zwischen Jakobsplatz und Oberanger bildet mit der Viscardigasse hinter der Feldherrnhalle zwischen Residenz- und Theatinerstraße städtebaulich eine Klammer um die Altstadt. Anders als bei der Viscardigasse, der „Drückebergergasse“ (hier eilten in der NS-Zeit all die Leute durch, die nicht beim Überqueren des Odeonsplatzes vor der Feldherrnhalle den Hitlergruß erbringen wollten), die historisch gesehen für Angst und Eile stand, sollte die neue Gasse die Passanten erfreuen, überraschen und zu kurzem Verweilen veranlassen.

So kam die Kunst ins Spiel. Heute sieht der Fußgänger zunächst eine große zweiteilige Lichtskulptur von
Keith Sonnier in lichter Höhe. Er bemerkt sodann auf dem Boden fünf „goldene Steine“, elliptisch angeordnet wie bei einem Hüpfspiel. Wer auf sie tritt, an sie stößt, wird überrascht. Jeder Fußkontakt, ob flüchtig oder gezielt, löst einen Klang aus. Die fünf Trittsteine funktionieren wie Hausklingeln. Klangkörper sind fünf Glocken, unterirdisch nicht sichtbar montiert, mit sogenannten „schönen Tönen“. Erinnerungen an Momente kindlicher, selbstvergessener Unbeschwertheit kommen auf.

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